Christoph
Stetter
MdL

Das Martinshorn löst bei vielen Menschen zunächst Sorge aus. Für die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner in unserem Landkreis bedeutet dieser Ton etwas anderes: Jetzt werden wir gebraucht.
Wenn der Melder geht, lassen sie vieles stehen und liegen. Sie fragen nicht nach Tageszeit, Wetter oder persönlichen Plänen. Sie machen sich auf den Weg, weil andere Menschen auf ihre Hilfe angewiesen sind.
Der 70. Kreisfeuerwehrtag in Eigeltingen war deshalb weit mehr als ein Treffen der Feuerwehren aus dem Landkreis Konstanz. Er war ein sichtbares Zeichen der Anerkennung für Menschen, die Tag für Tag Verantwortung übernehmen. Zugleich galt es, der Freiwilligen Feuerwehr Eigeltingen zu mehr als 150 Jahren Einsatz für die Menschen in der Gemeinde zu gratulieren.
Unsere Freiwilligen Feuerwehren sind ein unverzichtbarer Pfeiler der Städte und Gemeinden. Die Bevölkerung verlässt sich darauf, dass im Notfall schnell und professionell geholfen wird.
Dieses Vertrauen kommt nicht von ungefähr. Es entsteht durch viele Stunden Ausbildung, regelmäßige Übungen, Einsatzerfahrung und ein starkes Miteinander.
Feuerwehr ist weit mehr als Technik und Taktik. Feuerwehr ist Kameradschaft. Im Einsatz muss sich jeder auf den anderen verlassen können. Dieser Zusammenhalt ist keine Floskel, sondern gelebte Praxis.
Unsere Region lebt von Menschen, die anpacken. Das gilt in besonderer Weise für die Frauen und Männer, die sich neben Familie und Beruf ehrenamtlich für unsere Sicherheit einsetzen. Ihnen, ihren Familien und den unterstützenden Arbeitgebern gilt mein herzlicher Dank.

Eine besondere Bedeutung hat die Nachwuchsarbeit. In den Jugendfeuerwehren lernen junge Menschen nicht nur den Umgang mit Technik oder die Grundlagen des Brandschutzes.
Sie lernen Teamgeist, Disziplin, Verlässlichkeit und Hilfsbereitschaft. Sie erfahren, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und Teil einer starken Gemeinschaft zu sein. Kurz gesagt: Sie lernen fürs Leben.
Diese Arbeit ist zugleich entscheidend dafür, dass unsere Feuerwehren auch in Zukunft leistungsfähig bleiben. Deshalb braucht die Jugendarbeit verlässliche Unterstützung, geeignete Räume, moderne Ausstattung und engagierte Ausbilderinnen und Ausbilder.
Die Aufgaben der Feuerwehren werden vielfältiger. Neben Bränden gehören Verkehrsunfälle, Unwetter, technische Hilfeleistungen und Einsätze in Industrie- und Gewerbebetrieben längst zum Alltag.
Wertschätzung darf deshalb nicht bei Applaus und freundlichen Worten enden. Unsere Feuerwehren brauchen moderne Fahrzeuge, gute Schutzkleidung, funktionierende Geräte und zeitgemäße Feuerwehrhäuser.
Politik und Kommunen müssen dafür sorgen, dass notwendige Investitionen rechtzeitig umgesetzt werden. Dazu gehören vereinfachte Förderverfahren, standardisierte Planungen und gemeinsame Beschaffungen.
Weniger Bürokratie und mehr Vertrauen in die Verantwortlichen vor Ort wären dabei ein wichtiger Schritt. Unterstützung muss dort ankommen, wo sie gebraucht wird: in den Städten und Gemeinden, bei den Einsatzabteilungen und bei den Menschen, die Verantwortung tragen.
Auch an der vollständigen Zweckbindung der Feuerschutzsteuer für das Feuerwehrwesen muss festgehalten werden. Diese Mittel werden für Fahrzeuge, Geräte, Ausbildung und Infrastruktur dringend benötigt.
Der Kreisfeuerwehrtag in Eigeltingen hat gezeigt, was durch gute Organisation und gemeinsames Anpacken möglich ist. Eine solche Veranstaltung lebt von der Zusammenarbeit mit der Gemeinde, von Sponsoren und von vielen helfenden Händen im Hintergrund.
Allen Beteiligten gilt dafür ein herzliches Dankeschön.
Unsere Feuerwehren stehen für Verlässlichkeit, Kameradschaft und gelebte Verantwortung. Sie sind ein starkes Beispiel dafür, was unsere Heimat ausmacht: Menschen, die nicht wegschauen, sondern handeln, wenn sie gebraucht werden.
Allen Feuerwehrangehörigen wünsche ich von Herzen alles Gute, eine starke Gemeinschaft und vor allem eine stets gesunde Rückkehr von ihren Einsätzen.
Für unsere Heimat. Für unsere Sicherheit. Und für die Menschen, die Hilfe brauchen.

Das Martinshorn löst bei vielen Menschen zunächst Sorge aus. Für die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner in unserem Landkreis bedeutet dieser Ton etwas anderes: Jetzt werden wir gebraucht.
Wenn der Melder geht, lassen sie vieles stehen und liegen. Sie fragen nicht nach Tageszeit, Wetter oder persönlichen Plänen. Sie machen sich auf den Weg, weil andere Menschen auf ihre Hilfe angewiesen sind.
Der 70. Kreisfeuerwehrtag in Eigeltingen war deshalb weit mehr als ein Treffen der Feuerwehren aus dem Landkreis Konstanz. Er war ein sichtbares Zeichen der Anerkennung für Menschen, die Tag für Tag Verantwortung übernehmen. Zugleich galt es, der Freiwilligen Feuerwehr Eigeltingen zu mehr als 150 Jahren Einsatz für die Menschen in der Gemeinde zu gratulieren.
Unsere Freiwilligen Feuerwehren sind ein unverzichtbarer Pfeiler der Städte und Gemeinden. Die Bevölkerung verlässt sich darauf, dass im Notfall schnell und professionell geholfen wird.
Dieses Vertrauen kommt nicht von ungefähr. Es entsteht durch viele Stunden Ausbildung, regelmäßige Übungen, Einsatzerfahrung und ein starkes Miteinander.
Feuerwehr ist weit mehr als Technik und Taktik. Feuerwehr ist Kameradschaft. Im Einsatz muss sich jeder auf den anderen verlassen können. Dieser Zusammenhalt ist keine Floskel, sondern gelebte Praxis.
Unsere Region lebt von Menschen, die anpacken. Das gilt in besonderer Weise für die Frauen und Männer, die sich neben Familie und Beruf ehrenamtlich für unsere Sicherheit einsetzen. Ihnen, ihren Familien und den unterstützenden Arbeitgebern gilt mein herzlicher Dank.

Eine besondere Bedeutung hat die Nachwuchsarbeit. In den Jugendfeuerwehren lernen junge Menschen nicht nur den Umgang mit Technik oder die Grundlagen des Brandschutzes.
Sie lernen Teamgeist, Disziplin, Verlässlichkeit und Hilfsbereitschaft. Sie erfahren, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und Teil einer starken Gemeinschaft zu sein. Kurz gesagt: Sie lernen fürs Leben.
Diese Arbeit ist zugleich entscheidend dafür, dass unsere Feuerwehren auch in Zukunft leistungsfähig bleiben. Deshalb braucht die Jugendarbeit verlässliche Unterstützung, geeignete Räume, moderne Ausstattung und engagierte Ausbilderinnen und Ausbilder.
Die Aufgaben der Feuerwehren werden vielfältiger. Neben Bränden gehören Verkehrsunfälle, Unwetter, technische Hilfeleistungen und Einsätze in Industrie- und Gewerbebetrieben längst zum Alltag.
Wertschätzung darf deshalb nicht bei Applaus und freundlichen Worten enden. Unsere Feuerwehren brauchen moderne Fahrzeuge, gute Schutzkleidung, funktionierende Geräte und zeitgemäße Feuerwehrhäuser.
Politik und Kommunen müssen dafür sorgen, dass notwendige Investitionen rechtzeitig umgesetzt werden. Dazu gehören vereinfachte Förderverfahren, standardisierte Planungen und gemeinsame Beschaffungen.
Weniger Bürokratie und mehr Vertrauen in die Verantwortlichen vor Ort wären dabei ein wichtiger Schritt. Unterstützung muss dort ankommen, wo sie gebraucht wird: in den Städten und Gemeinden, bei den Einsatzabteilungen und bei den Menschen, die Verantwortung tragen.
Auch an der vollständigen Zweckbindung der Feuerschutzsteuer für das Feuerwehrwesen muss festgehalten werden. Diese Mittel werden für Fahrzeuge, Geräte, Ausbildung und Infrastruktur dringend benötigt.
Der Kreisfeuerwehrtag in Eigeltingen hat gezeigt, was durch gute Organisation und gemeinsames Anpacken möglich ist. Eine solche Veranstaltung lebt von der Zusammenarbeit mit der Gemeinde, von Sponsoren und von vielen helfenden Händen im Hintergrund.
Allen Beteiligten gilt dafür ein herzliches Dankeschön.
Unsere Feuerwehren stehen für Verlässlichkeit, Kameradschaft und gelebte Verantwortung. Sie sind ein starkes Beispiel dafür, was unsere Heimat ausmacht: Menschen, die nicht wegschauen, sondern handeln, wenn sie gebraucht werden.
Allen Feuerwehrangehörigen wünsche ich von Herzen alles Gute, eine starke Gemeinschaft und vor allem eine stets gesunde Rückkehr von ihren Einsätzen.
Für unsere Heimat. Für unsere Sicherheit. Und für die Menschen, die Hilfe brauchen.