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Hochauflösende Naturforscher bei einer Feldarbeit im Wald, mit Messgeräten und Technik, begleitet von Teammitgliedern. Eindrucksvolle Umwelt- und Biodiversitätsanalyse in freier Natur.

Auf „Du und Du“ mit der Asiatischen Hornisse: Ein Erfahrungsbericht

Die Asiatische Hornisse ist in Deutschland längst kein unbekannter Gast mehr. Seit ihrem ersten Nachweis im Jahr 2014 breitet sich diese invasive Art kontinuierlich aus, auch in unserer Region. Doch was bedeutet das für unsere heimische Tierwelt – und wie geht man mit ihr um? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines spannenden Erlebnisses, das ich kürzlich mit Bianca Duventäster, einer Imkerin und Fachberaterin für Wespen und Hornissen, teilen durfte.

Bedrohung für die heimische Artenvielfalt

Die Asiatische Hornisse stellt eine ernsthafte Gefahr für die heimische Honigbiene und andere Insekten dar. Sie jagt gezielt Bienen und benötigt mit ihrem Nest, das aus mehreren Tausend Tieren bestehen kann, enorme Mengen an Futter. Pro Jahr kann ein einziges Hornissennest bis zu 20 Kilogramm Insekten vertilgen – eine erschreckende Zahl, die die Auswirkungen auf unser Ökosystem verdeutlicht.

Besonders problematisch ist die neue Einstufung der Asiatischen Hornisse durch das Bundesumweltministerium. Seit März 2025 wird sie nicht mehr als invasive Art, sondern als „in Deutschland weit verbreitet“ eingestuft. Diese Änderung hat weitreichende Konsequenzen: Nester dürfen nur noch entfernt werden, wenn eine gravierende Gefahr für die Biodiversität besteht. Für Grundstücksbesitzer bedeutet das oft, dass sie die Kosten für die Entfernung selbst tragen müssen.

Ein Nest in Stockach und eine spannende Erfahrung

Kurz nach meinem Gespräch mit Frau Duventäster erhielt ich eine Nachricht: In Stockach hatte ein Imker ein Nest der Asiatischen Hornisse entdeckt. Frau Duventäster lud mich ein, bei der Beseitigung dabei zu sein. Am nächsten Tag machte ich mich mit einer kleinen Gruppe auf den Weg.

Nach einer Einführung in die Vorgehensweise wurde schnell klar: Die Entfernung eines Hornissennests ist nichts für Laien. Die Tiere verteidigen ihr Nest vehement, und ohne entsprechende Schutzausrüstung kann es gefährlich werden. Fachleute wie Frau Duventäster arbeiten mit einer Teleskoplanze, die Aktivkohle-Staub in das Nest sprüht. Dieser sorgt dafür, dass die Tiere unschädlich gemacht werden, bevor das Nest zerstört wird.

Aus sicherer Entfernung konnte ich die professionelle Entfernung beobachten – ein beeindruckender und lehrreicher Moment.

Fazit: Ein wichtiges Thema mit Handlungsbedarf

Die Begegnung mit der Asiatischen Hornisse und die Beseitigung des Nests in Stockach haben mir gezeigt, wie dringlich dieses Thema ist. Ihre Ausbreitung hat erhebliche Konsequenzen für die heimische Artenvielfalt, und die aktuelle Gesetzeslage erschwert den Umgang mit ihr zusätzlich.

Es bleibt wichtig, die Entwicklung weiter zu verfolgen und auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Wer ein Nest entdeckt, sollte dies unbedingt über die Meldeplattform der LUBW weitergeben und die Entfernung ausschließlich Fachleuten überlassen.

Ein spannendes Erlebnis, das mir die Bedeutung von Biodiversität und den Schutz unserer heimischen Arten einmal mehr bewusst gemacht hat.

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