Christoph

Stetter

MdL

Ihr Landtagsabgeordneter im Wahlkreis Singen
Ihr Landtagsabgeordneter
im Wahlkreis Singen
Christoph Stetter spricht im Landtag vor, während eine Frau im Hintergrund zuhört, in einem modernen Sitzungssaal mit Holzvertäfelung.

Meine erste Rede im Landtag: Wenn die Bahn stillsteht, geht es um mehr als Verspätungen

Es gibt Momente im politischen Alltag, die etwas Besonderes bleiben.

Meine erste Rede im Landtag von Baden-Württemberg war so ein Moment. Am Rednerpult zu stehen, den Blick durch den Plenarsaal schweifen zu lassen und in diesem Rahmen das Wort zu ergreifen – das ist etwas anderes, als eine Debatte von den Sitzplätzen aus zu verfolgen. In diesem Augenblick wird einem noch einmal ganz unmittelbar bewusst, welche Verantwortung mit dem Mandat verbunden ist.

Umso mehr hat es mich gefreut, meine erste Rede zu einem Thema halten zu können, das viele Menschen unmittelbar betrifft: die Zuverlässigkeit unserer Bahn.

Ein Softwarefehler mit Folgen für Tausende Menschen

Am 23. Juni 2026 kam es zu einem bundesweiten Bahnausfall. Ein fehlerhaftes Software-Update legte den Bahnverkehr zeitweise lahm. Auch die vorgesehene automatische Umschaltung auf ein Ersatzsystem funktionierte nicht wie geplant.

Die Auswirkungen waren erheblich. Allein in Baden-Württemberg waren 476 S-Bahn- und Nahverkehrszüge sowie 137 Güterzüge betroffen. Insgesamt summierten sich die Verspätungen auf mehr als 26.000 Minuten.

Hinter solchen Zahlen stehen Menschen: Pendlerinnen und Pendler, die ihren Anschluss verpassen. Reisende, die nicht wie geplant nach Hause kommen. Unternehmen, deren Lieferketten ins Stocken geraten.

Deshalb ist für mich klar: Bahnfahren darf keine Glückssache sein. Wer die Bahn nutzt, muss sich darauf verlassen können. Auch dann, wenn technische Systeme ausfallen.

Sicherheit zuerst – aber Ausfälle müssen verhindert werden

In meiner Rede habe ich deutlich gemacht, dass das Anhalten der Züge beim Ausfall des sicheren Zugfunks richtig war. Sicherheit muss immer Vorrang haben. Gleichzeitig darf ein einzelnes Software-Update nicht dazu führen, dass der Bahnverkehr bundesweit zeitweise zum Erliegen kommt.

Aus diesem Vorfall müssen wir Konsequenzen ziehen.

Erstens braucht es eine lückenlose Aufklärung: Wie konnte der Softwarefehler die vorgesehenen Sicherheitsmechanismen beeinträchtigen? Warum funktionierte die automatische Umschaltung nicht?

Zweitens müssen Ersatzsysteme im Ernstfall tatsächlich funktionieren. Ausfallsicherheit darf nicht nur auf dem Papier stehen. Auch wenn mit dem neuen Zugfunkstandard FRMCS wichtige Schritte anstehen, müssen wir die bestehenden Systeme bereits heute robuster machen.

Und drittens brauchen wir eine bessere Krisenkommunikation. Fahrgäste müssen schnell erfahren, was passiert ist, wie lange die Störung voraussichtlich dauert und welche Alternativen es gibt. Gerade in einer Ausnahmesituation sind verlässliche Informationen entscheidend.

Verantwortung übernehmen und Verbesserungen einfordern

Die Bahn ist kritische Infrastruktur. Sie ist unverzichtbar für die Mobilität der Menschen, für unsere Wirtschaft und für eine erfolgreiche Verkehrswende. Umso wichtiger ist es, technische Schwachstellen konsequent zu beseitigen und Verantwortung dort einzufordern, wo sie liegt.

Das war die inhaltliche Botschaft meiner ersten Rede. Gleichzeitig hat dieser besondere Moment am Rednerpult für mich noch eine weitere Bedeutung: Ein Landtagsmandat ist nicht einfach ein Amt. Es ist ein Auftrag, die Anliegen der Menschen ernst zu nehmen, Probleme anzusprechen und sich für konkrete Verbesserungen einzusetzen.

Ich bin dankbar, diese Verantwortung übernehmen und mich im Landtag für eine verlässliche Verkehrsinfrastruktur einsetzen zu dürfen. Denn mein Anspruch bleibt: Schienenverkehr ist ein Versprechen – keine Lotterie.

Wer meine erste Rede selbst ansehen möchte, findet sie in der Mediathek des Landtags von Baden-Württemberg.
Meine erste Rede im Landtag

Christoph Stetter spricht im Landtag von Baden-Württemberg während einer Debatte, im Hintergrund eine Frau am Rednerpult.
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Meine erste Rede im Landtag: Wenn die Bahn stillsteht, geht es um mehr als Verspätungen

Es gibt Momente im politischen Alltag, die etwas Besonderes bleiben.

Meine erste Rede im Landtag von Baden-Württemberg war so ein Moment. Am Rednerpult zu stehen, den Blick durch den Plenarsaal schweifen zu lassen und in diesem Rahmen das Wort zu ergreifen – das ist etwas anderes, als eine Debatte von den Sitzplätzen aus zu verfolgen. In diesem Augenblick wird einem noch einmal ganz unmittelbar bewusst, welche Verantwortung mit dem Mandat verbunden ist.

Umso mehr hat es mich gefreut, meine erste Rede zu einem Thema halten zu können, das viele Menschen unmittelbar betrifft: die Zuverlässigkeit unserer Bahn.

Ein Softwarefehler mit Folgen für Tausende Menschen

Am 23. Juni 2026 kam es zu einem bundesweiten Bahnausfall. Ein fehlerhaftes Software-Update legte den Bahnverkehr zeitweise lahm. Auch die vorgesehene automatische Umschaltung auf ein Ersatzsystem funktionierte nicht wie geplant.

Die Auswirkungen waren erheblich. Allein in Baden-Württemberg waren 476 S-Bahn- und Nahverkehrszüge sowie 137 Güterzüge betroffen. Insgesamt summierten sich die Verspätungen auf mehr als 26.000 Minuten.

Hinter solchen Zahlen stehen Menschen: Pendlerinnen und Pendler, die ihren Anschluss verpassen. Reisende, die nicht wie geplant nach Hause kommen. Unternehmen, deren Lieferketten ins Stocken geraten.

Deshalb ist für mich klar: Bahnfahren darf keine Glückssache sein. Wer die Bahn nutzt, muss sich darauf verlassen können. Auch dann, wenn technische Systeme ausfallen.

Sicherheit zuerst – aber Ausfälle müssen verhindert werden

In meiner Rede habe ich deutlich gemacht, dass das Anhalten der Züge beim Ausfall des sicheren Zugfunks richtig war. Sicherheit muss immer Vorrang haben. Gleichzeitig darf ein einzelnes Software-Update nicht dazu führen, dass der Bahnverkehr bundesweit zeitweise zum Erliegen kommt.

Aus diesem Vorfall müssen wir Konsequenzen ziehen.

Erstens braucht es eine lückenlose Aufklärung: Wie konnte der Softwarefehler die vorgesehenen Sicherheitsmechanismen beeinträchtigen? Warum funktionierte die automatische Umschaltung nicht?

Zweitens müssen Ersatzsysteme im Ernstfall tatsächlich funktionieren. Ausfallsicherheit darf nicht nur auf dem Papier stehen. Auch wenn mit dem neuen Zugfunkstandard FRMCS wichtige Schritte anstehen, müssen wir die bestehenden Systeme bereits heute robuster machen.

Und drittens brauchen wir eine bessere Krisenkommunikation. Fahrgäste müssen schnell erfahren, was passiert ist, wie lange die Störung voraussichtlich dauert und welche Alternativen es gibt. Gerade in einer Ausnahmesituation sind verlässliche Informationen entscheidend.

Verantwortung übernehmen und Verbesserungen einfordern

Die Bahn ist kritische Infrastruktur. Sie ist unverzichtbar für die Mobilität der Menschen, für unsere Wirtschaft und für eine erfolgreiche Verkehrswende. Umso wichtiger ist es, technische Schwachstellen konsequent zu beseitigen und Verantwortung dort einzufordern, wo sie liegt.

Das war die inhaltliche Botschaft meiner ersten Rede. Gleichzeitig hat dieser besondere Moment am Rednerpult für mich noch eine weitere Bedeutung: Ein Landtagsmandat ist nicht einfach ein Amt. Es ist ein Auftrag, die Anliegen der Menschen ernst zu nehmen, Probleme anzusprechen und sich für konkrete Verbesserungen einzusetzen.

Ich bin dankbar, diese Verantwortung übernehmen und mich im Landtag für eine verlässliche Verkehrsinfrastruktur einsetzen zu dürfen. Denn mein Anspruch bleibt: Schienenverkehr ist ein Versprechen – keine Lotterie.

Wer meine erste Rede selbst ansehen möchte, findet sie in der Mediathek des Landtags von Baden-Württemberg.
Meine erste Rede im Landtag

Christoph Stetter spricht im Landtag von Baden-Württemberg während einer Debatte, im Hintergrund eine Frau am Rednerpult.

Über mich

Ich bin Ihr direkt gewählter Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Singen in Baden-Württemberg. Mit großer Verbundenheit zu unserer Region setze ich mich für eine starke Wirtschaft, gute Bildung, moderne Infrastruktur, Sicherheit und lebenswerte Städte und Gemeinden ein. Politik muss verlässlich sein, Verantwortung übernehmen und spürbare Fortschritte für die Menschen vor Ort erreichen.

nächste Termine

24.10.2026, 11:00 Uhr
Schätzelemarkt Tengen
Tengen
24.10.2026, 19:00 Uhr
Festkonzert Gesangverein Zizenhausen
Zizenhausen
03.11.2026, 14:00 Uhr
Fraktionssitzungen
Stuttgart

Kontakt

Christoph Stetter MdL
  • Wahlkreisbüro
    Ekkehardstr. 12
    78224 Singen
    Telefon: +49 7731 5931213
  • Landtagsbüro
    Haus des Landtags
    Konrad-Adenauer-Str. 3
    70173 Stuttgart
    Telefon: +49 711 20638790
  • christoph.stetter@cdu.landtag-bw.de