Christoph
Stetter
MdL

Wie bringen wir Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit zusammen? Diese Frage beschäftigt uns im Ausschuss für Klima, Umwelt und Energie immer wieder. Eine Berufsgruppe, die sich mit diesem Thema nicht nur am Schreibtisch befasst, ist das Handwerk.
Bei meinem jüngsten Perspektivwechsel bei Kumpf & Arnold in Singen hieß es deshalb: Arbeitskleidung an, Werkzeug in die Hand und mit auf die Baustelle. Ich wollte zuhören, nachfragen und selbst erleben, was politische Entscheidungen in der Praxis bedeuten.
Dass die Heizung läuft und warmes Wasser aus der Leitung kommt, ist für uns meist selbstverständlich. Wie viel Fachwissen, Präzision und körperliche Arbeit dahinterstecken, wurde mir an diesem Tag noch einmal sehr deutlich.
Jedes Gebäude, jeder Heizungskeller ist anders, jeder Auftrag bringt eigene Herausforderungen mit sich. Eine neue Heizung einzubauen oder Leitungen zu verlegen, ist eben keine Lösung von der Stange. Es braucht Erfahrung, Können und einen genauen Blick auf die Situation vor Ort.
Bereits zu Beginn wurde mir eine Botschaft mit auf den Weg gegeben. Wie sich das Klima und der Energieverbrauch bei uns verändern, rückt nicht zuletzt aufgrund des aktuellen Hitzesommers, zahlreicher Unwetter und internationaler Krisen immer mehr in den Fokus der Menschen.
Gleichzeitig stehen Familien, Eigentümer, Vermieter, Betriebe und Handwerker aber vor sehr konkreten Fragen: Was ist technisch sinnvoll? Was passt zum Gebäude? Welche Lösung funktioniert langfristig zuverlässig? Und vor allem: Welche Investition ist am Ende finanzierbar?
Die politische Debatte wird häufig auf „Wärmepumpe oder Gasheizung“ verkürzt. Die Praxis ist deutlich differenzierter. Denn nicht jedes Gebäude und nicht jeder Geldbeutel bringt dieselben Voraussetzungen mit.
Verantwortungsvolle Klimapolitik muss beides zusammendenken. Sie braucht verlässliche Regeln, Technologieoffenheit und einen realistischen Blick auf die Kosten. Ökologie und Ökonomie dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Denn Klimaschutz findet nur dann dauerhaft Akzeptanz, wenn er im Alltag funktioniert und für die Menschen bezahlbar bleibt.
Der politische Wille ist das Eine. Die Umsetzung vor Ort das Andere. Fachbetriebe beraten, beurteilen die technischen Möglichkeiten, installieren neue Anlagen und sorgen dafür, dass sie zuverlässig laufen.
Das Handwerk ist bei der Energiewende deshalb kein Zuschauer, sondern ein entscheidender Partner. Umso mehr sollten wir den Praktikerinnen und Praktikern genauer zuhören: Was funktioniert? Wo entstehen unnötige Hürden? Welche Vorgaben sind kaum umsetzbar? Und wo fehlt Planungssicherheit?
Ein Tag auf der Baustelle ersetzt natürlich keine jahrelange Berufserfahrung. Das habe ich auch beim eigenen Anpacken schnell gemerkt. Aber er verändert den Blick. Man erlebt die körperliche Arbeit, sieht die nötige Abstimmung und versteht besser, welche Folgen politische Vorgaben im Alltag haben können. Gleichzeitig bekommt man einen Eindruck davon, warum beim Kunden am Ende die Entscheidung doch für eine Gasheizung und eben nicht für eine Wärmepumpe fällt.
Zwei Dinge bleiben mir von diesem Perspektivwechsel in besonderer Erinnerung:
Politik sollte ermöglichen und nicht unnötig erschweren. Dafür braucht es Pragmatismus und gesunden Menschenverstand: klare Klimaziele bei Offenheit für neue Technologien und die Bezahlbarkeit im Blick. Gerade bei der Energiewende brauchen wir Lösungen, die nicht nur auf dem Papier überzeugen, sondern auch auf der Baustelle funktionieren.
Und: Unsere Region lebt von Handwerksbetrieben und mittelständischen Unternehmen, die ausbilden, Arbeitsplätze sichern und unsere politischen Ziele in die Praxis umsetzen. Nur gemeinsam werden wir die Energiewende zum Erfolg machen. Wenn uns das gelingt, stärken wir den Klimaschutz, das Handwerk und unsere Wirtschaft zugleich.
Mein herzlicher Dank gilt dem gesamten Team von Kumpf & Arnold in Singen für die offene Aufnahme, die vielen Gespräche und den ehrlichen Einblick in den Arbeitsalltag. Ich durfte nicht nur mitarbeiten, sondern vor allem viel lernen.








Wie bringen wir Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit zusammen? Diese Frage beschäftigt uns im Ausschuss für Klima, Umwelt und Energie immer wieder. Eine Berufsgruppe, die sich mit diesem Thema nicht nur am Schreibtisch befasst, ist das Handwerk.
Bei meinem jüngsten Perspektivwechsel bei Kumpf & Arnold in Singen hieß es deshalb: Arbeitskleidung an, Werkzeug in die Hand und mit auf die Baustelle. Ich wollte zuhören, nachfragen und selbst erleben, was politische Entscheidungen in der Praxis bedeuten.
Dass die Heizung läuft und warmes Wasser aus der Leitung kommt, ist für uns meist selbstverständlich. Wie viel Fachwissen, Präzision und körperliche Arbeit dahinterstecken, wurde mir an diesem Tag noch einmal sehr deutlich.
Jedes Gebäude, jeder Heizungskeller ist anders, jeder Auftrag bringt eigene Herausforderungen mit sich. Eine neue Heizung einzubauen oder Leitungen zu verlegen, ist eben keine Lösung von der Stange. Es braucht Erfahrung, Können und einen genauen Blick auf die Situation vor Ort.
Bereits zu Beginn wurde mir eine Botschaft mit auf den Weg gegeben. Wie sich das Klima und der Energieverbrauch bei uns verändern, rückt nicht zuletzt aufgrund des aktuellen Hitzesommers, zahlreicher Unwetter und internationaler Krisen immer mehr in den Fokus der Menschen.
Gleichzeitig stehen Familien, Eigentümer, Vermieter, Betriebe und Handwerker aber vor sehr konkreten Fragen: Was ist technisch sinnvoll? Was passt zum Gebäude? Welche Lösung funktioniert langfristig zuverlässig? Und vor allem: Welche Investition ist am Ende finanzierbar?
Die politische Debatte wird häufig auf „Wärmepumpe oder Gasheizung“ verkürzt. Die Praxis ist deutlich differenzierter. Denn nicht jedes Gebäude und nicht jeder Geldbeutel bringt dieselben Voraussetzungen mit.
Verantwortungsvolle Klimapolitik muss beides zusammendenken. Sie braucht verlässliche Regeln, Technologieoffenheit und einen realistischen Blick auf die Kosten. Ökologie und Ökonomie dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Denn Klimaschutz findet nur dann dauerhaft Akzeptanz, wenn er im Alltag funktioniert und für die Menschen bezahlbar bleibt.
Der politische Wille ist das Eine. Die Umsetzung vor Ort das Andere. Fachbetriebe beraten, beurteilen die technischen Möglichkeiten, installieren neue Anlagen und sorgen dafür, dass sie zuverlässig laufen.
Das Handwerk ist bei der Energiewende deshalb kein Zuschauer, sondern ein entscheidender Partner. Umso mehr sollten wir den Praktikerinnen und Praktikern genauer zuhören: Was funktioniert? Wo entstehen unnötige Hürden? Welche Vorgaben sind kaum umsetzbar? Und wo fehlt Planungssicherheit?
Ein Tag auf der Baustelle ersetzt natürlich keine jahrelange Berufserfahrung. Das habe ich auch beim eigenen Anpacken schnell gemerkt. Aber er verändert den Blick. Man erlebt die körperliche Arbeit, sieht die nötige Abstimmung und versteht besser, welche Folgen politische Vorgaben im Alltag haben können. Gleichzeitig bekommt man einen Eindruck davon, warum beim Kunden am Ende die Entscheidung doch für eine Gasheizung und eben nicht für eine Wärmepumpe fällt.
Zwei Dinge bleiben mir von diesem Perspektivwechsel in besonderer Erinnerung:
Politik sollte ermöglichen und nicht unnötig erschweren. Dafür braucht es Pragmatismus und gesunden Menschenverstand: klare Klimaziele bei Offenheit für neue Technologien und die Bezahlbarkeit im Blick. Gerade bei der Energiewende brauchen wir Lösungen, die nicht nur auf dem Papier überzeugen, sondern auch auf der Baustelle funktionieren.
Und: Unsere Region lebt von Handwerksbetrieben und mittelständischen Unternehmen, die ausbilden, Arbeitsplätze sichern und unsere politischen Ziele in die Praxis umsetzen. Nur gemeinsam werden wir die Energiewende zum Erfolg machen. Wenn uns das gelingt, stärken wir den Klimaschutz, das Handwerk und unsere Wirtschaft zugleich.
Mein herzlicher Dank gilt dem gesamten Team von Kumpf & Arnold in Singen für die offene Aufnahme, die vielen Gespräche und den ehrlichen Einblick in den Arbeitsalltag. Ich durfte nicht nur mitarbeiten, sondern vor allem viel lernen.







Am 15. September um 19.00 Uhr lädt die CDU-Landtagsfraktion zum Bürgerfest „Mittendrin“ ins Europa-Park Stadion Freiburg ein.
Persönliche Begegnungen und das direkte Gespräch sind für gute Politik unverzichtbar. Deshalb freue ich mich auf viele Bürgerinnen und Bürger aus unserer Region, auf Ihre Fragen, Anregungen und gute Gespräche.
Seien Sie dabei – ich freue mich auf Sie!
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