
Gemeinsam mit vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern durfte ich einen besonderen Abend im neuen Fasnachtsmuseum auf Schloss Langenstein erleben.
Eingeladen hatte ich zu einem Austausch über das Ehrenamt – gemeinsam mit Andreas Deuschle MdL, dem parlamentarischen Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, der eigens aus Stuttgart angereist war.
Schon der Auftakt war ein Highlight: Die Vorsitzende des Museumsvereins, Carola Schäpke, führte uns mit viel Witz und Sachkenntnis durch die neu gestalteten Räume des Fasnachtsmuseums. Gerade für mich als aktiven Fasnachter war es beeindruckend zu sehen, wie viel ehrenamtliche Arbeit hinter dieser kulturellen Schatzkammer steckt.
An die Führung schloss sich eine lebendige und konstruktive Diskussionsrunde an. Viele Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen, Initiativen und Organisationen schilderten offen, wo der Schuh drückt: zu viel Bürokratie, immer komplexere Auflagen, steigender Aufwand bei Veranstaltungen und die Sorge um Nachwuchs.
Andreas Deuschle machte deutlich, dass die Landesregierung diese Herausforderungen sieht und bereits handelt. In den vergangenen zehn Jahren wurde der Etat zur Förderung des Ehrenamts spürbar erhöht – ein wichtiges Signal der Wertschätzung. Gleichzeitig wurde aber auch klar: Wir müssen weiter entschlossen daran arbeiten, Hürden abzubauen, Verfahren zu beschleunigen und Vereine zu entlasten.
Für mich persönlich war der Abend ein weiterer Beweis dafür, wie unverzichtbar das Ehrenamt für unser Zusammenleben ist. Ob in der Fasnacht, beim THW, im Sport oder in der sozialen Arbeit – Ehrenamtliche sind die guten Seelen unserer Gemeinden. Sie schenken Zeit, Herz und Energie, damit Heimat lebendig bleibt.
Baden-Württemberg ist Ehrenamtsland Nr. 1 – und das soll auch in Zukunft so bleiben.
Als jemand, der selbst seit vielen Jahren ehrenamtlich aktiv ist, weiß ich aus eigener Erfahrung, wie viel Freude Engagement schenkt – aber auch, welche Rahmenbedingungen es braucht. Diese Perspektive möchte ich in den Landtag einbringen. Ich will mich dafür einsetzen, dass Ehrenamt sich weiterhin lohnt, dass es anerkannt wird und dass es nicht durch Regeln und Formulare erstickt wird.
Mein Fazit
Der Abend hat gezeigt:
Wir haben unglaublich viele Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Jetzt liegt es an uns in der Politik, ihnen den Rücken freizuhalten. Ich danke allen, die dabei waren – für die offenen Worte, den konstruktiven Austausch und vor allem für ihr großes Engagement. Gemeinsam gestalten wir das Miteinander in unserem Land.
Wenn Sie mich im Landtag sehen wollen, setzen Sie Ihre 1. Stimme bei Christoph Stetter!