Christoph
Stetter
MdL

Wer geht schon gerne ins Krankenhaus? Wahrscheinlich die wenigsten von uns. Wenn man selbst oder ein Angehöriger medizinische Hilfe braucht, sieht die Sache allerdings ganz anders aus: Dann sind wir froh, dass es in der näheren Umgebung ein Krankenhaus oder eine Fachklinik gibt.
Gerade in der Gesundheitspolitik ist derzeit viel Bewegung. Strukturen verändern sich, neue Anforderungen kommen hinzu und die Frage, wie eine gute und wohnortnahe medizinische Versorgung auch in Zukunft sichergestellt werden kann, beschäftigt die Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik intensiv.
Da liegt es nahe, nicht nur über Kliniken, ihre Strukturen und ihre Herausforderungen in der Theorie zu sprechen, sondern auch einmal hinter die Kulissen zu schauen und den Alltag selbst zu erleben.
Genau das war der Gedanke hinter meinem „Perspektivwechsel“ in den Kliniken Schmieder.
Bereits um 6.30 Uhr startete meine Schicht in der Pflege. Schon in den ersten Stunden wurde mir deutlich, wie anspruchsvoll diese Tätigkeit ist. Es geht längst nicht nur darum, Aufgaben abzuarbeiten. Es geht um Aufmerksamkeit, Verantwortung und vor allem darum, den Menschen im Blick zu behalten.
Gerade wenn jemand gesundheitlich angeschlagen ist, kommt es auf kleine Dinge an: genau hinzusehen, Veränderungen wahrzunehmen, zuzuhören und auf individuelle Bedürfnisse einzugehen.
Im Anschluss an die Pflege durfte ich bei einer Visite dabei sein. Hier wurde für mich besonders sichtbar, was die Arbeit in einer Klinik ausmacht: das Zusammenspiel verschiedener Disziplinen und Sichtweisen.
Jede und jeder bringt seine unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven ein. Gemeinsam wird geschaut, wie sich der Gesundheitszustand entwickelt hat und welche Behandlung als Nächstes sinnvoll ist.
Für mich war das ein gutes Beispiel dafür, dass gute Medizin nicht in einzelnen Abteilungen stattfindet. Sie funktioniert insbesondere dann, wenn viele Menschen ihre Kompetenzen zusammenbringen und gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten: den Patienten bestmöglich zu unterstützen.
Nach der Mittagspause ging es für mich in die Ergotherapie. Dort bekam ich unter anderem einen Einblick in den Einsatz einer Virtual-Reality-Brille.
Ich fand es beeindruckend zu sehen, wie moderne Technik in der Therapie eingesetzt werden kann. Dabei geht es nicht darum, bewährte Methoden durch Technik zu ersetzen. Vielmehr kann Technologie dort sinnvoll ergänzen, wo sie Patientinnen und Patienten hilft und Therapeutinnen und Therapeuten unterstützt.
Besonders viel Freude hatte ich in der Musiktherapie. Musik schafft Verbindung und weckt Emotionen. Manchmal ganz ohne viele Worte. „Wo man singt, da lass Dich nieder“, ist nicht umsonst eine alte Volksweisheit. Gemeinsam Instrumente zu spielen, den Beatles-Klassiker „Yellow Submarine“ zu singen und zu erleben, was dies bei einem Schlaganfall-Patienten im Rollstuhl auslösen kann, war für mich eine sehr prägende Erfahrung.
Zum Abschluss des Tages durfte die Logopädie nicht fehlen. Besonders anschaulich wurde mir die Arbeit in einer Gruppe von Patientinnen und Patienten gezeigt. Mit Hilfe von Memory-Karten wurde spielerisch daran gearbeitet, die sprachlichen Fähigkeiten wieder auszubauen.
Dieser Nachmittag hat mir gezeigt, wie vielfältig Therapie sein kann und wie wichtig neben medizinischem Wissen auch Motivation, Begegnung und menschliche Nähe sind.
Was bleibt? Vor allem die Erkenntnis, wie viele Menschen mit unterschiedlichen Aufgaben und Kompetenzen dafür sorgen, dass eine Einrichtung wie die Kliniken Schmieder funktioniert. Pflege, Medizin, Therapie und Organisation: Alle verfolgen das gemeinsame Ziel, Menschen zu helfen und dafür zu sorgen, dass sie wieder selbstständiger werden und Lebensqualität zurückzugewinnen. Dafür können wir dankbar sein.
Für meine Arbeit im Landtag nehme ich vor allem eine Botschaft mit: In der Politik ist es wie in der Musiktherapie. Es kommt oftmals auf den richtigen Rhythmus und das entsprechende Taktgefühl an.
Mein herzlicher Dank gilt den Kliniken Schmieder für die offenen Einblicke und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die interessanten Gespräche und vor allem für ihre tägliche Arbeit.





Wer geht schon gerne ins Krankenhaus? Wahrscheinlich die wenigsten von uns. Wenn man selbst oder ein Angehöriger medizinische Hilfe braucht, sieht die Sache allerdings ganz anders aus: Dann sind wir froh, dass es in der näheren Umgebung ein Krankenhaus oder eine Fachklinik gibt.
Gerade in der Gesundheitspolitik ist derzeit viel Bewegung. Strukturen verändern sich, neue Anforderungen kommen hinzu und die Frage, wie eine gute und wohnortnahe medizinische Versorgung auch in Zukunft sichergestellt werden kann, beschäftigt die Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik intensiv.
Da liegt es nahe, nicht nur über Kliniken, ihre Strukturen und ihre Herausforderungen in der Theorie zu sprechen, sondern auch einmal hinter die Kulissen zu schauen und den Alltag selbst zu erleben.
Genau das war der Gedanke hinter meinem „Perspektivwechsel“ in den Kliniken Schmieder.
Bereits um 6.30 Uhr startete meine Schicht in der Pflege. Schon in den ersten Stunden wurde mir deutlich, wie anspruchsvoll diese Tätigkeit ist. Es geht längst nicht nur darum, Aufgaben abzuarbeiten. Es geht um Aufmerksamkeit, Verantwortung und vor allem darum, den Menschen im Blick zu behalten.
Gerade wenn jemand gesundheitlich angeschlagen ist, kommt es auf kleine Dinge an: genau hinzusehen, Veränderungen wahrzunehmen, zuzuhören und auf individuelle Bedürfnisse einzugehen.
Im Anschluss an die Pflege durfte ich bei einer Visite dabei sein. Hier wurde für mich besonders sichtbar, was die Arbeit in einer Klinik ausmacht: das Zusammenspiel verschiedener Disziplinen und Sichtweisen.
Jede und jeder bringt seine unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven ein. Gemeinsam wird geschaut, wie sich der Gesundheitszustand entwickelt hat und welche Behandlung als Nächstes sinnvoll ist.
Für mich war das ein gutes Beispiel dafür, dass gute Medizin nicht in einzelnen Abteilungen stattfindet. Sie funktioniert insbesondere dann, wenn viele Menschen ihre Kompetenzen zusammenbringen und gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten: den Patienten bestmöglich zu unterstützen.
Nach der Mittagspause ging es für mich in die Ergotherapie. Dort bekam ich unter anderem einen Einblick in den Einsatz einer Virtual-Reality-Brille.
Ich fand es beeindruckend zu sehen, wie moderne Technik in der Therapie eingesetzt werden kann. Dabei geht es nicht darum, bewährte Methoden durch Technik zu ersetzen. Vielmehr kann Technologie dort sinnvoll ergänzen, wo sie Patientinnen und Patienten hilft und Therapeutinnen und Therapeuten unterstützt.
Besonders viel Freude hatte ich in der Musiktherapie. Musik schafft Verbindung und weckt Emotionen. Manchmal ganz ohne viele Worte. „Wo man singt, da lass Dich nieder“, ist nicht umsonst eine alte Volksweisheit. Gemeinsam Instrumente zu spielen, den Beatles-Klassiker „Yellow Submarine“ zu singen und zu erleben, was dies bei einem Schlaganfall-Patienten im Rollstuhl auslösen kann, war für mich eine sehr prägende Erfahrung.
Zum Abschluss des Tages durfte die Logopädie nicht fehlen. Besonders anschaulich wurde mir die Arbeit in einer Gruppe von Patientinnen und Patienten gezeigt. Mit Hilfe von Memory-Karten wurde spielerisch daran gearbeitet, die sprachlichen Fähigkeiten wieder auszubauen.
Dieser Nachmittag hat mir gezeigt, wie vielfältig Therapie sein kann und wie wichtig neben medizinischem Wissen auch Motivation, Begegnung und menschliche Nähe sind.
Was bleibt? Vor allem die Erkenntnis, wie viele Menschen mit unterschiedlichen Aufgaben und Kompetenzen dafür sorgen, dass eine Einrichtung wie die Kliniken Schmieder funktioniert. Pflege, Medizin, Therapie und Organisation: Alle verfolgen das gemeinsame Ziel, Menschen zu helfen und dafür zu sorgen, dass sie wieder selbstständiger werden und Lebensqualität zurückzugewinnen. Dafür können wir dankbar sein.
Für meine Arbeit im Landtag nehme ich vor allem eine Botschaft mit: In der Politik ist es wie in der Musiktherapie. Es kommt oftmals auf den richtigen Rhythmus und das entsprechende Taktgefühl an.
Mein herzlicher Dank gilt den Kliniken Schmieder für die offenen Einblicke und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die interessanten Gespräche und vor allem für ihre tägliche Arbeit.




Am 15. September um 19.00 Uhr lädt die CDU-Landtagsfraktion zum Bürgerfest „Mittendrin“ ins Europa-Park Stadion Freiburg ein.
Persönliche Begegnungen und das direkte Gespräch sind für gute Politik unverzichtbar. Deshalb freue ich mich auf viele Bürgerinnen und Bürger aus unserer Region, auf Ihre Fragen, Anregungen und gute Gespräche.
Seien Sie dabei – ich freue mich auf Sie!
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